Stop-Loss richtig verstehen und anwenden

Viele Trader verlieren Geld, weil sie keine klare Ausstiegsstrategie haben. Ein Stop-Loss ist mehr als nur eine technische Order – er ist die Versicherung gegen emotionale Entscheidungen, wenn Märkte sich gegen dich bewegen.

Unsere Methodik konzentriert sich auf praktische Szenarien. Wir zeigen dir, wie du Stop-Loss-Marken setzt, die zu deinem Risikoprofil passen, und erklären, warum unterschiedliche Märkte unterschiedliche Herangehensweisen erfordern.

Praktische Anwendung von Stop-Loss-Strategien im Trading

In drei Schritten zur durchdachten Stop-Loss-Strategie

Es gibt keinen universellen Ansatz. Aber es gibt einen Prozess, der funktioniert – egal ob du Aktien, ETFs oder Rohstoffe handelst.

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Positionsgröße bestimmen

Bevor du überhaupt einen Stop-Loss setzt, musst du wissen, wie viel Kapital du riskieren willst. Die meisten Trader wählen zwischen 1 und 3 Prozent ihres Portfolios pro Trade. Diese Entscheidung beeinflusst alles andere.

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Technische Ebene identifizieren

Unterstützungs- und Widerstandszonen helfen dir, sinnvolle Stop-Marken zu finden. Wir zeigen dir, wie du diese Zonen mit Handelsvolumen und Volatilität abgleichst – nicht nur Linien im Chart ziehst.

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Order platzieren und anpassen

Ein gesetzter Stop-Loss ist nicht in Stein gemeißelt. Wenn sich der Markt zu deinen Gunsten bewegt, kannst du den Stop nachziehen. Das nennt sich Trailing-Stop, und es schützt Gewinne, ohne dich zu früh rauszunehmen.

Risikomanagement und Kapitalschutz beim Trading

Warum Stop-Loss allein nicht ausreicht

Hier ist die Sache: Ein Stop-Loss schützt dich vor großen Verlusten bei einzelnen Trades. Aber was ist mit deinem Gesamtportfolio? Wenn mehrere Positionen gleichzeitig gegen dich laufen, können auch gut gesetzte Stops problematisch werden.

Deshalb lehren wir bei Threnolia eine ganzheitliche Herangehensweise. Du lernst, wie du dein Kapital auf verschiedene Assets verteilst und wie du erkennst, wann Korrelationen zwischen Märkten deine Risiken erhöhen.

Außerdem sprechen wir über die psychologische Seite: Was tust du, wenn du drei Verluste hintereinander hast? Wie vermeidest du es, impulsiv deine Strategie über Bord zu werfen?

Ein typisches Szenario

Ein Trader kauft eine Aktie für 50 Euro und setzt seinen Stop-Loss bei 47 Euro – das sind 6 Prozent Verlust. Klingt vernünftig. Aber er hat 50 Prozent seines Kapitals in diesen Trade gesteckt. Wenn der Stop ausgelöst wird, verliert er 3 Prozent seines Gesamtkapitals. Das ist der Unterschied zwischen Positionsgröße und Stop-Abstand.

Von erfahrenen Praktikern lernen

Unsere Dozenten haben Jahre damit verbracht, eigene Fehler zu machen und daraus zu lernen. Jetzt teilen sie diese Erfahrungen mit dir.

Dozent für technische Analyse und Stop-Loss-Strategien

Leander Fröhlich

Dozent für technische Analyse

Leander arbeitet seit 2019 als unabhängiger Trader und hat sich auf Momentum-Strategien spezialisiert. In seinen Kursen konzentriert er sich darauf, wie man Stop-Loss-Orders so setzt, dass sie Raum für normale Kursschwankungen lassen, ohne das Risiko aus den Augen zu verlieren.

Dozentin für Risikomanagement und Portfolio-Strategien

Marlene Beckmann

Dozentin für Risikomanagement

Marlene hat früher im institutionellen Asset Management gearbeitet, bevor sie sich der Trader-Ausbildung widmete. Sie hilft Teilnehmern zu verstehen, wie professionelle Portfolios strukturiert sind und warum Diversifikation und Stop-Strategien Hand in Hand gehen müssen.

Verschiedene Stop-Loss-Ansätze im Vergleich

Je nach Marktbedingungen und Trading-Stil können unterschiedliche Stop-Typen sinnvoll sein. Hier ist eine Übersicht über die gängigsten Varianten.

Stop-Loss-Typ Funktionsweise Geeignet für Wichtige Überlegung
Fester Stop-Loss Wird bei einem festgelegten Preis ausgelöst Kurzfristige Trades, klare Unterstützungszonen Kann in volatilen Märkten zu früh greifen
Trailing-Stop Folgt dem Kurs in profitable Richtung automatisch Trendfolge-Strategien, Gewinnsicherung Abstand muss zur durchschnittlichen Schwankung passen
Zeitbasierter Stop Position wird nach festgelegtem Zeitraum geschlossen Swing-Trading, ereignisbasierte Trades Ignoriert Kursbewegungen komplett
Volatilitätsbasiert Stop-Abstand richtet sich nach ATR oder ähnlichen Indikatoren Trader mit technischem Verständnis, verschiedene Märkte Erfordert regelmäßige Anpassung und Berechnung

Hinweis: Alle unsere Kurse zu Stop-Loss-Strategien beginnen ab Juni 2026. Du lernst nicht nur Theorie, sondern arbeitest mit echten Chartbeispielen und simulierten Trades. Die Anmeldung ist ab März 2026 möglich.